Gesundheitspraxis Marco Graf - Ihre Gesundheit.....Meine Berufung
 
Sportmassage
Unter Sportmassage verstehen wir die spezifische Anwendung der Massage im Sportbetrieb. Sie hat es vorwiegend mit dem gesunden Sporttreibenden zu tun.
 
Durch Sportmassage kann die Effektivität des Trainings erhöht werden. Sie spielt eine besondere Rolle bei der Vorbereitung für Training und Wettkampf und im Anschluss an die körperliche Anstrengung zur Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit. Gleichzeitig wird durch die Sportmassage das allgemeine Wohlbefinden des Sportlers gefördert, und sie kann ein wichtiger Teil der psychologischen Wettkampfvorbereitung sein. Die Massage vermittelt im dirketen Bewusstsein, dass mir geholfen wird und das ich etwas zusätzliches für meine Leistungsfähigkeit getan habe, was insgesamt zur Stärkung des Selbstvertrauens führen dürfte.
 
Körperbewegungen werden durch Muskelkraft ausgelöst. Dabei unterscheiden wir zwischen Arbeitsmuskel (Agonisten) und Gegenmuskeln (Antagonisten, "Bremsmuskulatur"). Die Anspannung (der Tonus) der Gegenmuskulatur gleicht mit ihrer Wirkung dem "Fahren mit angezogener Handbremse". Eine besondere Aufgabe der Sportmassage besteht darin, den Muskeltonus herabzusetzen, um die Bremswirkung zu veringern und so das Leistungsvermögen, die "Spritzigkeit" des Sporters, zu erhöhen.
 
Massage kann die aktive Aufwärmarbeit (das Warmlaufen usw.) eines Sportlers zur Erzielung einer optimalen Mehrdurchblutung (Hyperämie) gut unterstützen, nie aber esetzen. Sie muss zu dieser Unterstützung entsprechend vorgeschaltet werden. Der Ablauf der Mehrdurchblutung ist "in bezug auf Dauer und Intensität individuell und lokal zwar verschieden, zeigt aber immer ein typisches Bild" mit einem regelmässigen Durchblutungsmaximum etwa in der 15. bis 20. Minute nach Beendigung der Massage. Die Gesamtdauer dieses Effektes kann je nach Temperatur und Massagedauer zwischen 40 und 70 Minuten schwanken. Ebenso wesentlich ist auch die Erkenntnis der optimalen Massagedauer bei einer mittelstarken Massage von drei bis vier Minuten an einer Körperstelle.
 
In der praktischen Anwendung der Sportmassage werden folgende Kategorien unterschieden:
 
1. Trainingsmassage
2. Vorbereitungsmassage
3. Zwischenmassage
4. Erholungsmassage
Trainigsmassage:
Nach anfänglicher sanfte Massage-Dosierung kann man nach planmässiger Steigerung bald kräftig zupacken und den Körper durch tiefgreifendes Kneten und Walken an eine kräftige Massage gewöhnen.
Vorbereitungsmassage:
 
Diese muss leicht, lockernd und aufwärmend durchgeführt werden. Aktives Warmmachen des Körpers jedoch soll durch lockerndes Laufen, Stretching erfolgen.
Zwischenmassage:
 
Sie erfolgt während des Einsatzes in Pausen. Sie muss kurz, leicht und lockernd wirken.
Erholungsmassage:
 
Sie soll nach dem Training, Spiel oder Wettkampf erfolgen. Stoffwechselschlacken sollen sich nicht in den Muskelgeweben festsetzen, sie sollen möglichst rasch ausgeschieden werden. Tiefenwirksame und rückflussfördernde Massagetechniken sind hier angebracht. Tip: Vor der Erholungsmassage ein heisses Bad mit Heublumenextrakt nehmen.
Die Wirkung der Massage
 
# Aktivierung des Kreislaufsystems: Die Sauerstoffzufuhr über das Blut ist äusserst wichtig für die gesamte Muskelarbeit.
# Schneller Abtransport der Stoffwechsel-Schlackenstoffe: Während der Muskelarbeit werden Stoffwechselschlacken gebildet und teilweise in den Muskelpartien abgelagert. Diese führen zu raschen Ermüdungserscheinungen der beanspruchten Muskelpartien.
# Geistiges und körperliches Wohlbefinden
# Arbeitsimpulsverstärkung über das Zentralnervensystem: Massagen aktivieren das zentrale Nervensystem und verhindern eine vorzeitige Verlangsamung der Muskelkontraktionen.
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